Do

31

Okt

2013

#11

Alles hat ein Ende ... leider auch unser "Radreisli". Hier der letzte Bericht "Grosses Finale ... pünktlich zur Rush Hour in Hong Kong".

mehr lesen

Di

08

Okt

2013

#10

Und endlich gibt's wieder was auf die Augen: "Goldener Herbst ... mit kleineren Turbulenzen" ist voraussichtlich unser zweitletzter Bericht. Ja, Hong Kong und damit das Ende unseres Radabenteuers rückt unaufhaltsam näher. Wir geben weiterhin Vollgas!

mehr lesen

Di

17

Sep

2013

#9

Für einmal lassen wir Dich nicht all zu lange zappeln! Hier bereits der nächste Reisebericht von den glücklichen China-Stramplern: "Buntes Osttibet ... wird umgekrempelt." 

mehr lesen

Donauradweg: Nützliche Informationen

Der Donauradweg ist DAS ideale Einsteigerterrain in die Welt des Radreisens. Die Strecke Passau - Wien gehört denn auch zu den meist befahrenen Velostrecken der Welt. Wer auf der Suche nach einer einfach zu bewältigenden Radreise in Europa ist, dem empfehlen wir diesen Radweg wärmstens. ... strampeln muss man natürlich selber; ausser man hätte 'n E-Bike. :-)

 

 

Planung

Am Anfang haben wir uns auf der Homepage von Eurovelo6 einen Überblick verschafft. Alle danach noch offenen Fragen beantwortete "Onkel Google" oder die Huber Donau-Karten (siehe Abschnitt Orientierung vor Ort). Hier kurz ein paar Tipps unsererseits:

 

- Anstelle über Novi Sad zu radeln, haben wir bei Backa Palanka das Donauufer
  gewechselt (nach Ilok, Kroatien) und sind durch den Fruska Gora National Park
  geradelt (bei den Huber Donau-Karten als Alternativstrecke abgebildet). Dies
  können wir nur empfehlen! Da hatte es absolut keinen Verkehr, die Strasse war
  gut zu befahren und man findet dort auch schöne versteckte Campingplätzchen
  zum wild Campieren. (Achtung: Es ist hügelig. Von Ilok nach Stari Slankamen

  sind es rund 90 Kilometer und 1300 Höhenmeter).

- Belgrad war verkehrstechnisch die schlimmste Strecke, da der Radweg unter
  Wasser war, mussten wir mitten durch die Stadt radeln. Hier haben wir im Hotel
  Zira übernachtet, welches ein super Preis-/Leistungsverhältnis hat! Es liegt
  zwar nicht ganz im Zentrum, aber für die Weiterfahrt ist es ideal. Kleiner Tipp:
  Wenn man über die Hotelhomepage bucht, ist das Abendessen inklusive. Das
  Buffet war so lecker, dass wir extra nochmals um einen Tag verlängerten. :-)

  Das "Eiserne Tor" unbedingt auf der serbischen Seite durchradeln. Wir sahen
  viele LKW auf der linken (Flussrichtung) Uferseite, sprich in Rumänien. Die
  Fähre nach Ram fuhr im Frühling um 16:00 Uhr. Achtung: Beleuchtung für die
  Tunnels mitnehmen. Die sind stockdunkel und die Autos fahren da recht zügig.
  Wir haben direkt an der engsten Donau-Stelle campiert. Es hat dort einen
  kleinen Rastplatz mit einem Quellbrunnen. Ca. 50 m davor geht eine Strasse
  links zum Donauufer runter, wo man sichtgeschützt von der Strasse campieren
  kann. Es sah so aus, als ob dort schon jemand längere Zeit campierte: Es war
  eine Feuerstelle eingerichtet und leider lag auch etwas Abfall rum.

- Wir empfehlen so lange wie möglich auf der bulgarischen Seite zu radeln.
  Landschaftlich schön. Rumänien bietet diesbezüglich viel weniger. Zudem
  empfanden wir die Bulgaren als super freundliche Menschen. Wir haben wild
  campiert und fühlten uns wohl und sicher. Die Höhenmeter empfanden wir nicht
  schlimm. Es ist ein gemütliches auf und ab. Das Wildcampieren war in
  Rumänien aufgrund intensiver Landwirtschaft und mangels guten Verstecken
  viel, viel schwieriger!

 

- Zahlreiche Donauradler verbreiten im Internet Horrorgeschichten von
  streunenden Hunden. Wir hatten diesbezüglich in Bulgarien nie Probleme.
  Bulgarien scheint eher ein Katzenland zu sein. In Rumänien hatten wir dann ein
  einziges Mal mit einem Wachhund Probleme. Wir stoppten und taten so, als ob
  wir einen Stein auflesen und in seine Richtung schmeissen würden. Das half
  bereits und der Köter zischte ab.

 

 

Visum

Gesamter Radweg kann mit der ID bereist werden. Wir mussten die ID jedoch lediglich an der Serbischen Grenze zeigen. An allen anderen Grenzposten interessierte sich niemand für uns.

 

 

Sprache / Verständigung

Mit Deutsch und Englisch kommt man wunderbar durch. Es lässt sich immer jemand finden, der eine dieser Sprachen beherrscht.

 

 

Orientierung vor Ort

Alle Radler, die wir unterwegs getroffen haben, waren mit dem Bikelineführer unterwegs. Wir fanden das Donau Radweg Kartenset vom Huber Verlag jedoch viel besser, da übersichtlicher, kleiner und leichter ... Die Karten sind ab Budapest erhältlich. Bis nach Budapest leistete uns der Reiseatlas Österreich von Marco Polo (ISBN 978-3829737197) genug gute Dienste (die entsprechenden Seiten haben wir kurzerhand aus dem Atlas rausgerissen).

 

Der Donauradweg ist bis Bratislava hervorragend markiert, danach wird die Markierung etwas sporadischer und das Finden des Weges gelegentlich etwas abenteuerlicher. 

 

Im Internet findet man diverse GPS Tracks bspw. unter gpsies.com oder auch auf der Homepage von Peter Danninger, auf welcher auch noch diverse weitere Erläuterungen zum Donauradweg zu finden sind.

 

 

Strassenzustand

Bis Bratislava sind die Strassen grösstenteils geteert. Danach geht's ab und zu mal offroad (entlang den Donaudämmen), jedoch auf relativ guten Pisten. Es würden jedoch immer auch geteerte Alternativstrassen zur Verfügung stehen. Vorallem über den Strassenzustand in Bulgarien und Rumänien waren wir überrascht. Es scheint, als ob sich diesbezüglich für diese Länder der EU-Beitritt durchaus gelohnt hat. ;-) Werbeplakate weisen auf die EU als grosszügigen Strassensponsor hin. Uns sollte es recht sein.

 

 

Unterkunft

Hotels und Campingplätze sind auf den Donau-Radwegkarten von Huber Verlag (siehe oben) eingezeichnet.

 

Entlang des gesamten Donauradwegs würde sich in vernünftigen Distanzen stets ein ordentliches Hotel finden lassen. Für uns gehört das Campen aber einfach dazu und so waren wir bis Budapest ausschliesslich campierend unterwegs. In Serbien gibt's ab und zu noch Campingplätze, danach campierten wir oft wild. Insbesondere in Bulgarien war dies problemlos und wir fühlten uns sicher. Das Wildcampieren war in Rumänien dann aufgrund intensiver Landwirtschaft und mangels guten Verstecken sehr schwierig, so dass wir oft auf Hotels ausweichen mussten.

 

 

Lebensmittel / Essensangebot

Kein Problem. Lebensmittelgeschäfte gibt's überall. Man braucht also keinen grossen Vorrat mitzuschleppen. ... darüber hinaus macht es irgendwie Spass, sich durch die Nationalgerichte der Donau-Anrainerstaaten zu futtern - wenn man gerade mal keinen Bock hat, selber was zu brutzeln.